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Der duale Auftrag der WZB gGmbH (Werkstattzentrum für behinderte Menschen der Lebenshilfe) ergibt sich aus der Sozialgesetzgebung der Bundesrepublik Deutschland. Mit der Teilhabe am Arbeitsleben und Rehabilitation umfasst er zwei Aspekte, die von erfahrenen Fachkräften umgesetzt werden.
Teilhabe am Arbeitsleben setzt ein möglichst breites Spektrum an Arbeitsplätzen für behinderte Menschen und eine leistungsgerechte Entlohnung voraus, die durch marktgerechte Preise erreicht wird. Aufgabe der Reha-Fachdienste ist es, Werkstattbeschäftigte durch Rehabilitationsangebote beruflich zu qualifizieren und ihre Persönlichkeitsentwicklung fördern.
Unsere Erfolgsgeschichte
Die Geschichte des Werkstattzentrums für behinderte Menschen (WZB) in Spiesen-Elversberg, etwa 15 Autominuten von der Landeshauptstadt Saarbrücken entfernt, begann 1969. Gestartet mit damals 20 Mitarbeitern, wuchs das WZB zu einem erfolgreichen Unternehmen mit heute rund 1300 Mitarbeitern an sieben innovativen Standorten im Saarland. Von dort aus werden Kunden aus Handel und Industrie in Deutschland und in Europa bedient.
Mit seiner Produktions- und Dienstleistungsvielfalt zählt es zu den leistungsfähigsten Werkstätten für behinderte Menschen in Deutschland und gehört zu den größten mittelständischen Unternehmen im Landkreis Neunkirchen.
Auftrag
Die soziale Aufgabe der beruflichen und persönlichen Rehabilitation behinderter Menschen wurde im WZB so umgesetzt, dass sich mit dem Fortschritt in der beruflichen und sozialen Qualifizierung sowie den produktionsorientierten Ansatz auch der unternehmerische Erfolg einstellte. Der Wert der Arbeit behinderter Menschen und deren Leistungsfähigkeit im Rahmen individueller Förderung ist damit eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Leistung
Bei aller Wirtschaftlichkeit ist es gelungen, das Selbstbewusstsein und die Persönlichkeitsentwicklung der behinderten Menschen in den Vordergrund der Arbeit in den letzten drei Jahrzehnten zu stellen. Dies ist ebenso sehr ein Erfolg wie die Tatsache, dass zahlreiche Großkonzerne Kunden des WZB sind. Unsere Produktions- und Dienstleistungsvielfalt reicht von der einfachen Montagearbeit bis zum High-Tech-Produkt, von der landwirtschaftlichen Erzeugung bis zum professionellen Catering. Neue Technologien, kurze Produktzyklen und Controlling haben längst in unserem Unternehmen Einzug gehalten. Komplexe Problemlösungen, EDV-Vernetzung, Just-in-time-Fertigung, Total Quality- Management und DIN EN ISO 9001:2000 bestimmen heute das Bild des WZB als das eines modernen Fertigungsbetriebes.
Integration & Qualifikation
Die Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft sowie die Erhaltung und Weiterentwicklung ihrer individuellen Fähigkeiten sind die vorrangigen Ziele der Rehabilitations- und Förderangebote im Werkstattzentrum für behinderte Menschen. Bei der Gestaltung aller Reha-Angebote orientiert sich das WZB an den Bedürfnissen der Werkstattbeschäftigten und den Lebensformen nicht behinderter Menschen. Aus dem so genannten Normalisierungsprinzip ergibt sich die Forderung, das Spannungsverhältnis zwischen individueller Normalität des Werkstattbeschäftigten und gesellschaftlicher Normalität aufzulösen. Geeignete Lernangebote helfen dem Werkstattbeschäftigten, sich nach seinen Möglichkeiten zu entwickeln.
Wohnen & Leben im WZB
Das Wohnangebot umfasst stationäres Wohnen für erwachsene Menschen, therapeutisches Wohnen, selbstbestimmtes Wohnen sowie Orientierungs- und Trainingswohnen. Innerhalb der Wohnstätten leben geistig behinderte Menschen mit unterschiedlichen Behinderungsformen, Entwicklungsmöglichkeiten und in verschiedenen Entwicklungsphasen zusammen. In den Lebensgemeinschaften soll der Bewohner die Möglichkeit zur individuellen Lebensgestaltung und zur Entfaltung eines persönlichen Lebensstils haben, einen größtmöglichen Zuwachs an Selbständigkeit erfahren, aber auch Geborgenheit finden.

